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Wohnkultur in Japan
Fusuma
Die Fusuma ist eine Schiebetür die man oft in traditionellen Häusern findet. Die Türen verlaufen die ganze Wand entlang und trennen die Räume ab. Hinter einer Fusuma kann man einen neuen Raum, eine Abstellkammer oder eine Tokonoma finden.
In älteren Häusern beträgt eine Fusuma die Höhe von 1.70 Metern. Da jedoch die Japaner einen Esswandel hatten und sich nun anders ernähren, findet man in moderneren Häußern Fusumas die bis auf 1.90 Meter reichen. Diese Türen gleiten auf Holzleisten die an den Fußboden, sowie an der Decke angebracht
sind. Damit diese dann auch gleiten, benutzt man Wachs, obwohl in moderneren Häusern Vinyl benutzt wird.
Die Türen allgemein bestehen aus einen 2-3 Zentimeter dicken Holzrahmen die mit einer Lage Pappe gespannt ist. Andere Türen sind auch mit einem dünneren Papier versehen. Diese nennt man auch Shoji. An der Außenwand ist noch eine Schiene befestigt, damit man die schweren Türen auch schieben kann, wie bei den Taifunen. Die japanischen Häuser haben ziemlich dünne Wände und sind deshalb sehr hellhörig.
Irori
Der Irori (いろり, 囲炉裏, 居炉裏) ist ein traditoneller Herd aus Japan, der erstmals in der Konfu-Zeit erschien. Der Kochherdtyp verbreitete sich als zweiter Herd, oder auch als Heizung, in der Nara-Zeit sehr rasch. Man kann in Teehäusern auch heute noch kleine Irori wieder finden.
Der Herd wird in den Boden eingebaut. Hierzu wird ein rechteckiges Stück aus dem Boden ausgehoben, was ungefähr die Größe von 42,5 x 85 cm hat. Der Rand wird mit einem Rahmen verziert, der oftmals auch angestrichen wird. Die Öffnung selbst wird mit Sand ausgefüllt.
Damit man nun auch kochen kann, lässt man von der Decke ein Bambusrohr herab. Dieses hat einen Haken aus Draht, woran man den Kessel aufhängen kann. Mit einem anderen Draht kann man die Höhe regulieren.
Kotatsu
Der japanische, beheizte Tisch Kotatsu (炬燵) bildet eine der wichtigsten Wärmequellen im Winter. Dieser Tisch verbindet auch die Familie und hat soziale Aspekte. Der Kotatsu besteht heutzutage aus drei Teilen. Zum einen das Tischgestell: Es ist sehr niedrig und im Rahmen ist die elektrische Heizung angebracht. Als zweites wird eine Decke, die zwischen Rahmen und Tischplatte (das dritte Teil) geklemmt, damit diese die Wärme isolieren kann. Die Decke reicht bis über den Boden und überragt alle 4 Seiten. Wenn man sich nun wärmen möchte, muss man soweit wie möglich unter die Decke huschen, damit es schön warm ist. Die Japaner setzen diesen Tisch gerne auf eine Tatami-Matte, die gegen das Pakett viel wärmer ist.
Shōji
Die Shōji (障子) ist wie die Fusuma eine Schiebewand, die man oft in traditionellen Häusern von Japan findet. Meistens ist der Raum dann mit Tatami-Matten ausgelegt. Die mit dem durchschneidenen Japanpapier versehenen Rahmen, dienen als Raumteile und werde gerne von Innenarchitekten verwendet.
Die Shōji kann man auch als andere Variaten erwerben. Diese können sehr unterschiedlich sein. Es können kleine Glasplatten eingebaut werden oder Paneelen: Die Yokogarasu-Shōji hat ein horizontales Fensterglas, dass meist in mittlerer Höhe eingebunden ist. Die Gakubuchi-Shōji hat ein bilderrahmenartiges Fenster, dass ca. in der Mitte eingebaut ist. Die Yukimi-Shōji (auch Schneebetrachtungs-Shōji genannt) hat vertikal verschiebbarer Mittelpaneelen. Die Koshidaka-Shōji (auch Eingangs-Shōji gennant) hat eine feste untere Hälfte Die Tsuitate ist ein freistehender Raumteiler, der gerne verwendet wird. Die Byobu ist ein faltbarer Wandschirm.















