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126. Zwielicht
Diese Episode beginnt in Konoha-Gakure mit Tsunade und Jiraiya. Tsunade hatte ihn weggeschickt um Informationen zu sammeln und er war erfolgreich. Jiraiya kommt hereinspaziert und verkündet, dass er den Aufenthaltsort von Akatsuki gefunden habe. Tsunade ist überrascht und springt vom Stuhl auf. Shizune überlegt, dass man die Informationen für den Überraschungsangriff gebrauchen kann. Jiraiya wehrt aber ab, dass sie ganz ruhig bleiben sollen. Tsunade ärgert sich daraufhin und weist ihn zurecht, dass es hier nicht um eine Fortsetzung seiner Bücherreihe geht. Sie dürften keine Zeit verlieren. Doch Jiraiya geht nicht darauf ein und bietet ihr an, mit ihr etwas trinken zugehen, um dort dann mit ihr zu reden. Tsunade aber mault ihn an, dass sie hier der Hokage ist und ob er sich nicht schämen würde etwas trinken zu gehen, während die anderen Ninja Missionen ausführen. Doch ein paar Minuten später befinden die beiden sich tatsächlich in der Taverne. Jiraiya beobachtet Tsunade mit einem betretenen Gesichtsausdruck, während sie aus der Flasche trinkt und sich ihre Wangen ganz rot färben. Sie sollte sich besser daran halten, was sie sagt. Währenddessen ist Karin einkaufen gegangen und überlegt sich, wie sie sich an Sasuke ranmachen könnte. Es wäre am besten, wenn es schon dunkel wäre, weil dann Suigetsu und Jūgo schlafen würden und sie ungestört wäre. Glücklich über ihren Plan holt sie ihr Parfüm heraus und sprüht sich ein, bis sie plötzlich stehen bleibt. Erschrocken dreht sie sich um. Kurz wird gezeigt, wie Kakashi und die anderen schnell näher kommen. Karin erkennt sofort, dass es viele sind und dass sie ein großes Chakra haben. Sie erkennt auch ein anderes seltsames Chakra, das nicht zu einem Menschen gehört: Hunde, die ihre Spur verfolgen. Inzwischen beschließt Suigetsu im Okoshi-Hotel nach Karin zu suchen, da sie schon eine längere Zeit weg ist. Doch gerade als er aus der Tür gehen will stürzt Karin herein, begräbt ihn unter der Tür und erklärt, dass sie verfolgt werden.
Sasuke beschließt daraufhin aufzubrechen und die Verstecke von Akatsuki nach Itachi zu durchsuchen. Karin schlägt vor ihnen aufzulauern, um Informationen über Itachi zu erhalten. Doch Sasuke lehnt ab und erklärt, dass Akatsuki nur in Zweierteams reist und da dies eine größere Gruppe zu sein scheint, ist es Konoha und um die will er sich erst einmal nicht kümmern. Als sie aufbrechen, hält Karin Jūgo zurück und bittet ihn, dass die Vögel Sasukes alte Kleider verteilen, sodass sich sein Geruch verstreut und sie nicht mehr verfolgt werden können. Kiba bemerkt dies sofort, doch Naruto will nicht aufgeben und schickt seine Doppelgänger los, um Sasuke zu suchen. Dieser ist mit seiner Truppe bei dem ersten Versteck angekommen und hält sich versteckt. Zurück bei Naruto: Während er über die Bäume springt, bemerkt er einen Schatten. Er landet hinter einem Baum und sieht das Sharingan und erkennt Itachi! Itachi kommt hervor und will mit Naruto reden. Dieser hingegen glaubt ihm nicht und lässt zwei Doppelgänger von hinten angreifen. Mit nur einer kleinen Bewegung beseitigt Itachi sie. Naruto weiß, dass es das Beste sei, wenn er wegrennt, da er alleine nichts gegen das Sharingan machen kann. Itachi fragt ihn, warum ihm so viel an seinem Bruder lieg und er ihn immer noch sucht. Naruto antwortet ihm daraufhin, dass er in ihm mehr als einen Bruder gesehen hat. Itachi lässt sich nichts anmerken, zuckt aber kurz mit dem Mundwinkel, als Naruto auf ihn zu rennt. Raben fliegen aus seinem Mantel auf den angreifenden Naruto zu und nehmen ihn in einem Gen-Jutsu gefangen. Itachi erklärt ihm noch einmal, dass er nur mit ihm reden will und nicht da ist, um ihn zu fangen.
Währenddessen hat Jiraiya Tsunade gesagt, dass der Anführer von Akatsuki sich womöglich in Ame-Gakure aufhält. Tsunade erklärt, dass Ame-Gakure eigentlich ein sehr gesicherter Ort ist, denn die Grenzen sind streng bewacht und es wird sogar die Dauer jedes Besuchers geprüft. Das Dorf ist zudem sehr isoliert und dass sich der Anführer dort frei bewegen kann ist zweifelhaft. Jiraiya nickt nur und meint, dass dies dann genau der richtige Ort für den Anführer ist, da die Dinge, die dort passieren auch geheim bleiben. Außerdem gab es einen Bürgerkrieg indem das Land in zwei Teile gespalten wurde. Einer davon soll Gerüchten zufolge auch von den Akatsuki angeführt werden. Tsunade bemerkt, dass dieses Land schon immer im Krieg war, da es genau zwischen Kaze-no-Kuni, Hi-no-Kuni und Tsuchi-no-Kuni liegt. Jiraiya erklärt, dass er auch deswegen dorthin wandern möchte, um Informationen zusammenzustellen. Wenn er wiederkommt, könnten sie einen Plan zusammenstellen. Tsunade ist zuerst nicht damit einverstanden, doch Jiraiya überzeugt sie. Er will der neuen Generation ein Vorbild sein und ihr helfen. In der Zwischenzeit löst Itachi sein Gen-Jutsu und Naruto fällt auf die Knie. Er schreit ihn an, dass er doch nur da ist um ihn zu fangen, doch Itachi wendet sich kühl ab, sagt dass er jetzt gehen muss und sich um etwas Wichtigeres kümmern muss. Damit löst er sich in fliegende Raben auf und verschwindet. Kiba und die anderen kommen und fragen, ob etwas passiert sei, doch Naruto verneint dies und will dem nächsten Geruch folgen.
Zurück in Konoha erbricht Tsunade den vielen Sake. Die Sonne geht unter und färbt den Himmel orange, während die beiden auf einer Bank sitzen, bis Jiraiya aufsteht und gehen will. Tsunade lässt den Kopf hängen und bittet ihn lebend zurückzukommen, weil sie, wenn sie ihn auch noch verlieren würde…Sie bricht ab und kann nicht weiter reden. Jiraiya lacht und sagt, dass sie ein Spiel machen. Sie soll wetten, dass er sterben wird und bei ihrem Glück wird sie die Wette dann auch verlieren. Jiraiya bedankt sich und erklärt, dass es einen Mann stärker macht einen Korb zu bekommen und wenn er nicht darüber lachen kann, dann ist er nicht in der Lage seine Pflichten als Mann zu erfüllen. Tsunade schaut zu ihm auf und befiehlt ihm seine Kröten zu schicken, wenn etwas passiert, damit sie schnell kommen kann. Jiraiya wehrt jedoch ab und meint, dass sie da bleiben und muss, um ihr Dorf zu unterstützen. Wenn zu oft der Hokage gewechselt wird, dann wird es nie stabil werden. Doch Tsunade meint, dass auch genauso gut Kakashi oder Naruto Hokage werden können. Da denkt sie zurück an die Vergangenheit und wie sehr Naruto Dan und Nawaki ähnelt. Sie hatten alle den gleichen Traum. Doch auch Minato Namikaze ähnelt ihm sehr, da er ein Genie war und schnell zum vierten Hokage wurde. Doch in einem Punkt unterscheiden sie sich: Minato war nie ein Unruhestifter so wie Naruto. Tsunade senkt lächelnd den Kopf und meint dass Naruto dann doch der Persönlichkeit und den Nin-Jutsus seiner Mutter Kushina Uzumaki, einer ehemaligen Kunoichi aus Uzu-no-Kuni, ähnelt. Kushina war damals eine Schönheit, doch trotzdem sieht Naruto wie sein Vater aus. Und genau deshalb sieht Jiraiya ihn auch in Minato. Die Lichter gehen an und Jiraiya packt seine Sachen. Er gibt Tsunade noch eine letzte Warnung, dass sie sich vor Vögeln in Acht nehmen soll und entfernt sich langsam den Weg entlang. Tsunade blickt ihm hinterher. Der Wind wiegt leicht in ihrem Haar und einzelne Tränen fließen über ihre Wangen…















