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Gaara-Ichibi
Gaara Sabakuno ist der zweite Jinchūriki, der in Narutos Geschichte auftaucht. Er ist ein junger Ninja aus Suna-Gakure und Sohn des dort amtierenden Kazekages. Dieser ordnete bei Gaaras Geburt an, dass der Bijū namens Shukaku in ihm versiegelt werden sollte. Diese Prozedur übernahm eine alte Dame namens Chiyo. Jedoch starb diese nicht, wie eigentlich vermutet, nach Anwendung des Jutsus, sondern überlebte und rettete Gaara in den Shippūden auch noch das Leben, da sie ihm gegenüber Schuldgefühle hat. Auch Gaara wurde von den Dorfbewohnern Sunas gemieden, da diese eine höllische Angst vor ihm hatten. Das kommt auch nicht von irgendwoher, denn dank Shukaku kann Gaara einen speziellen Sand, den er in einem Kürbis stets auf seinen Rücken trägt, kontrollieren. Wird Gaara wütend oder verängstigt, steigt der Sand wie von Geisterhand getrieben aus dem Kürbis und tötet jeden, der in seiner Umgebung ist. Jedoch schützt ihn der Sand auch gleichzeitig. Egal wer Gaara angreift, der Sand bildet stets eine Mauer zwischen Gaara und dem Angreifer. Gaara erlitt schwere Schicksalsschläge, da er seinen eigenen Onkel schwer verletzte, weil dieser ihn töten wollte. Allem Anschein nach war es ein Befehl von Kazekage Yondaime, Gaaras Vater, der ihn so testen wollte, doch Yashamaru erklärte, dass er ihn schon immer hasste. Daraufhin sprengte er sich selbst in die Luft und Gaara brannte sich mit dem Sand ein Tattoo an den Kopf, das das Kanji „Ai (=Liebe) “ zeigt. Somit will Gaara symbolisieren, dass er nur sich selbst liebt. Leider ist er mit der Zeit auch Blutrünstig geworden und tötet grundlos Menschen, um so seine Existens zu zeigen.
Doch auch Gaara kann Shukakus Kraft nutzen und verwandelt sich, völlig freiwillig, in mehreren Stufen langsam aber stetig in den Bijū.
Vorstufe
Gaara lässt den Sand aus dem Kürbis strömen. Dieser formt um ihn eine Kugel. Erstmals sah man diese Form in der Chu-Nin Auswahlprüfung, in der Gaara gegen Sasuke kämpfte. Sasuke versuchte kläglich diese Verteidigung zu durchbrechen, doch er schaffte es nicht – Das Einzigste was sich zeigte war ein ungewöhnlich aussehender Arm Gaaras.

Shukaku Stufe 1
Gaara ist nun aus der Kugel ausgestiegen und hat seinen gesamten rechten Arm zu Sand werden lassen. Dieser sieht nicht mehr menschlich aus, sondern gleicht eher dem Arm Shukakus. Ebenfalls lässt er nach einer Zeit den rechten Arm zu Sand werden. Die Arme kann er ständig abreißen, sooft er will, denn sie wachsen direkt nach. So hat er auch Sakura an einen Baum gefesselt. Gaara ist in der Stufe 1 schneller geworden und gleichzeitig natürlich auch stärker. Jedoch zeigt er es nicht wirklich, da er seinen Gegner nur aus der Distanz angreift.
Langsam hat sich nun auch ein Schwanz aus Sand gebildet. Gaara wird richtig blutrünstig, erinnert sich aber an seine Vergangenheit zurück, was ihm und Shukaku große Kopfschmerzen bereitet. Er ist nun sehr schnell geworden und benutzt seinen Schwanz und seine Arme als Schutzschild. Der Sand schützt ihn immer noch als totale Abwehr und Gaara kann nun mächtigere und stärkere Futon-Angriffe einsetzen. Gaara attackiert seinen Gegner jedoch immer noch nur mit Distanzangriffen. Langsam aber stetig greift der Sand über die Arme auf das Gesicht und Gaaras Körper über.

Shukaku Stufe 1.2
Nun hat sich der Sandkürbis auf Gaaras Rücken vollkommen aufgelöst. Stattdessen hat sich in dieser Shukaku-Form nun auch noch Shukakus Kopf aus Sand gebildet. Gaaras Augen sehen nun anders aus, ähnlich wie die Sharingan nur Diamantförmige schwarze Punkte und eine sandbraune Iris unterscheiden sie von den Sharingan. Doch nicht nur der Kopf ist nun vollkommen von Sand bedeckt, nein, Gaaras gesamter Körper ist von Sand umgeben und er ähnelt nun einer Miniaturversion von Shukaku. Gaara verliert nun langsam den Verstand; Sein einziges Ziel ist nun Töten, egal was, egal wen. Seine Angriffe sind nun nicht mehr mit den vorherigen Stufen zu vergleichen: Schneller, kraftvoller, nicht mehr distanziert. Gaara greift seine Gegner nun mit vollem Einsatz an, doch sobald er gereizt wird, verliert er seinen Verstand und geht in die Shukaku Stufe 3 über.

Shukaku Stufe 1.3
Da Naruto damals im Kampf gegen Gaara dessen „Sabaku Soso“ mittels Gamabunta abwehren konnte, wurde Gaara so gereizt, dass er Shukakus Kraft vollkommen ausströmen lies. Gaara wuchs sehr schnell und verwandelte sich vollkommen in Shukaku. Nur noch etwas von Gaaras altem Verstand sind geblieben, doch diesen nutzt er fast nicht mehr. In Shukaku Stufe 3 attackiert Gaara mit kraftvollen Futon-Angriffen an. Er kann sich jedoch nicht schnell bewegen, da sein Körper nun schwerer ist und vor allem gewachsen ist. Gaara hat jedoch immer noch einen „Trumpf“ im Ärmel. Durch das Jutsu des vorgetäuschten Schlafes weckt er Shukaku in sich.

Vollendete Form: Shukaku Stufe 1.4
Was Naruto noch nicht erreicht hat, hat Gaara schon früh in der Story von Naruto erreicht: Die vollendete Form zwischen Jinchūriki und Bijū. Shukaku hat nun vollkommen Gaaras Körper übernommen, kontrolliert ihn und greift mit gewaltigen und kraftvollen Angriffen an. Da Shukaku Futon und Sand beherrscht, attackierte er Naruto und Gamabunta ausschließlich mit Futon-Angriffen. Nur mit aller Kraft und Narutos Plan schafften sie es, Gaara letztendlich aufzuwecken und Shukaku in dessen Körper zurück zu verbannen. Nach einem harten Kampf zerfiel Shukakus Körper zu Sand und übrig blieb der alte Gaara. Doch Gaara gab nicht auf. Er und Naruto stürzten sich aufeinander und fielen von mehreren Metern hohen Bäumen zu Boden. Gaara erkannte nun, warum Naruto ihn besiegen konnte: Dank der Liebe zu seinen Kameraden. Als Gaara es einsah, konnte er von diesem Zeitpunkt an lieben.

Genau wie bei den Kyūbi-Formen erinnert sich Gaara nach dem Einsetzen der Stufen an nichts mehr. Da es keine weiteren Stufen gibt, und Shukaku letzendlich aus Gaaras Körper „extrahiert“ wird, schließt Masashi Kishimoto damit auch aus, dass neue Formen folgen werden.















